Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker –

Fachrichtung Fahrzeugbautechnik



JVA Schwalmstadt, 24 Monate, Gesellenbrief (HWK)

Die Karosserie- und Fahrzeugbaumechanik hat sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus den Berufen des Wagners und Stellmachers entwickelt. Diese holzverarbeitenden Handwerker haben in früheren Zeiten in Zusammenarbeit mit dem metallverarbeitenden Schmied landwirtschaftliche Wagen, Kutschen, Chaisen, ja sogar pferdebetriebene Omnibusse und andere Lastfahrzeuge gebaut.

Das heutige Arbeitsgebiet umfasst die Herstellung und den Umbau von Fahrzeugrahmen und -aufbauten. Zu den Tätigkeiten gehören das Anfertigen und Lackieren von Karosserie- und Fahrzeugteilen, das Warten und Instandsetzen von Systemen und Anlagen an Fahrzeugen sowie das Einbauen, Anschließen und Prüfen von Zubehör und Zusatzeinrichtungen wie Hub- und Ladevorrichtungen.

Viele Fahrzeuge entstehen zwar auf dem Fließband, aber Einrichtungen für Spezialfahrzeuge müssen von Hand gefertigt werden. Das ist die Aufgabe des Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikers. So entstehen Schaustellerfahrzeuge, Verkaufswagen, Tankfahrzeuge und Kühlwagen.

Der Ausbildungsberuf erfordert Geschicklichkeit im Umgang mit Werkstoffen und kreative Fähigkeiten beim Umsetzen von Kundenwünschen in der Fahrzeugtechnik.

 

Ausbilder Bastian März und Thomas Schmerer