Metallbauer – Fachrichtung Konstruktionstechnik


JVA Schwalmstadt, 24 Monate, Gesellenbrief (HWK)

Metallbau ist einer der ältesten Handwerksberufe. Ab dem 14. Jahrhundert bildeten die Kleinschmiede ihre eigene Zunft. Ihre Produkte waren Tür-, Vorhänge-, Truhen- und Kastenschlösser sowie Schlüssel, Beschläge, Türbänder, Türgriffe und Türklopfer, so dass sich die Berufsbezeichnung des „Kleinschmied“ in „Schlosser“ wandelte. Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert änderten sich die Tätigkeiten der Schlossereien. Es wurden Metallprodukte wie Gitter, Geländer und kleinere Stahlkonstruktionen hergestellt.

Der heutige Metallbau befasst sich mit der Verarbeitung von Metallen und auch deren Verbund mit Nichtmetallen. Die größte Bedeutung hat hierbei die Verarbeitung von Stahl, Edelstahl und Nichteisenmetallen. Im Metallbau werden u.a. Fenster, Türen, Tore, Metalltreppen sowie Geländer, Schaukästen und Vordächer hergestellt.

Für den Beruf hilfreich sind technische Fähigkeiten, handwerkliches Geschick, die Bereitschaft auch mal „anzupacken“ sowie räumliches Denkvermögen und die Eignung, Zeichnungen fertigen und umsetzen zu können.

Die Arbeitsplätze des Metallbauers befinden sich überwiegend in Klein- und Mittelbetrieben sowie auf Montagebaustellen.

Ausbilder Daniel Weller und Thomas Schmerer